Hammerwochenende, 1000 km und Bundesliga-Platz 2


Das letzte Maiwochenende brachte für die FSVN-Streckensegelflieger einen tollen Erfolg: mit 338,81 Zählern konnten sie die dritte Runde der 2.Segelflug-Bundesliga mit einem hervorragenden zweiten Platz beenden und sich damit in der Tabelle in die TopTen schieben. Rundensieger wurde der SFV Mannheim mit 340,67 Punkten, Platz 3 ging an die Segelflug-Sprinter aus Bad Homburg.
Über die zwei Flugtage haben sich insgesamt 8 Neustadter Piloten in die Ligawertung geflogen. Die schnellsten drei Segelflieger vom Flugplatz Lachen-Speyerdorf waren Marc Schick (120,77), Bernd Schwehm (109,54) und Frank Schwerdtfeger (108,50). Tobias Wendling als Vierter (92,49) startete von Laucha an der Unstrut (Sachsen-Anhalt).

Die Wetterlage am Wochenende war geprägt von einer frischen Hochdrucklage, wo kühle Nächte und volle Sonneneinstrahlung für sehr gute Aufwinde und viele Cumulus-Wolken sorgte.
In glänzender Form zeigte sich am Wochenende Lokalmatodor Marc Schick. Zusammen mit seinem Teamflugpartner Henrik Bieler aus Landau verbrachte er an den zwei Flugtagen insgesamt 19 Stunden in der Luft. Am Samstag erflogen die beiden jeweils 1010 km in ihren Rennklasse-Flugzeugen vom Typ Ventus2 und stießen dabei an die meteorologischen Wettergrenzen im Osten und Süden: kurz vor Regensburg waren es die Regenschauer, die sie vor ihrem Ziel einer vor dem Start deklarierten Aufgabe von 1000 km stoppte, dafür gab es im Schwarzwald am Spätnachmittag Wolkenthermik bis 2800m Höhe, sodass sie die Flugstrecke insgesamt doch noch über die 1000er Marke strecken konnten.

die Streckenflüge vom Wochenende


Sonntag früh war dann schnell klar, es würde nochmal ein super Tag: 850 km von Neustadt/Weinstr. an den Thüringer Wald und dann mit leichtem Rückenwind bis in den Südschwarzwald war die ausgeschriebene Aufgabe. Kurz nach 10 Uhr startete Günter Kaul als Schlepp-Pilot in der DR400 den mit Wasserballast beladenen Ventus2 von Marc Schick auf die Starthöhe über Neustadt, die nächsten 9 Stunden ging es dann nur von der Energie der Sonne getragen durch die halbe Republik. Auf dem Mittelteil der Aufgabe schafften Schick und Bieler die beste Schnittgeschwindigkeit von 134 km/h; am noch schneebedeckten Feldberg im Scharzwald hatten sich dann aber die wenigen Thermikwolken schon aufgelöst und sie mussten vor Erreichen des deklarierten Wendepunktes im Hotzenwald doch nach Norden Richtung Pfalz abdrehen. 883 km Flugstrecke ergab die abendliche Auswertung.

Frank, Bernd und Steffen im Teamflug über die Schwäbische Alb