Ziellande-Wettbewerb: die Erfahrung siegt!

Am Sonntagmorgen zeigte sich das Wetter über der Vorderpfalz von seiner freundlichen Seite: angenehme Temperaturen und leichter Südwind am Boden sprachen für einen erfolgreichen zweiten Versuch, den Ziellande-Wettbewerb 2021 durchzuführen; nachdem tags zuvor die Ziellandefelder vom Dauerregen kräftig gewaschen wurden.
Jeweils ein Flug auf der ASK21 und einer auf dem ASTIR CS gab es für jeden Teilnehmer. Zuerst durften die Flugschüler und Jungscheininhaber ran; die Senioren wollten sich das erst mal in Ruhe anschauen.
Schnell zeigte sich, daß die von Segelflugreferent Marc Schick neu skalierten Ziellandefelder sehr selektiv wirkten, ein schier unendliches Stechen wie in der Vergangenheit würde es diesmal nicht geben.
Etwas frustierend für die ersten fünf Aspriant:innen – alle gingen mit null Punkten aus dem Rennen. Aber auch so mancher Routinier leistete sich einen Nuller und musste damit alle Hoffnung auf einen vorderen Platz aufgeben.

Die Linienrichter bestaunten so manche „Staubwolke“


Lange Zeit führte Senior Gerd Schick die Wertung an, doch zum Schluß spielten die Fluglehrer ihre Routine aus: Roland Stich gewann mit 994 Punkten vor Kalle Enderle (992) und Titelverteiger Reinhold Mallik (988).

Wettbewerbs-Sieger Roland Stich schwingt sich in die ASK21


Bedingt durch einen technischen Defekt an unserer Elektro-Winde mussten die gut 40 Starts dieses Mal im Flugzeugschlepp durchgeführt werden. Mit unserer flüsterleisen Remo HG zerrten Steffen Schmidt und Gerd Schick die Aspiranten auf knapp 200m, bevor sie mit einem Linksabschwung Richtung Queranflug zur Gegenlandung ansetzten und so für eine superschnelle Startreihenfolge bei minimaler Lärmbelästigung für die Anwohner sorgten.

Schlepper Gerd schon wieder startklar – zu schnell für manchen Segelflugpiloten!


P.S.: die Piloten vom FSV Kaiserslautern beteiligten sich ebenfalls am Ziellande-Wettbewerb: Ehrenvorsitzender Herrman Bolz brillierte mit der einzigen 1000-Punkte-Wertung dieses Jahr!

P.P.S: die Windverhältnisse waren wohl doch nicht so einfach – unsere Fallschirmsport-Freunde wurden mehrmals so stark versetzt, daß nach ihnen außerhalb des Flugplatzes gesucht werden musste!